Killerspiele-Spieler verlagt Herrn Dr. G?nter Beckstein wegen “Beleidigung, ?ble Nachrede und Volksverhetzung”

Gestern hat ein 44-j?hriger PC Action-Leser, der aus K?lner kommt, eine Strafanzeige gegen den bayrischen Innenminister, Herrn Dr. G?nter Beckstein, eingereicht hat. Der gelernte IT-System-Elektroniker und Maschinenschlosser f?hlt sich durch Becksteins ?u?erungen diskriminiert und wirft dem Bayern ?ble Nachrede und Volksverhetzung vor und beklagt damit die “Beleidigung, ?ble Nachrede und Volksverhetzung”, welche Herr Beckstein immer wieder ge?u?ert hat. Er hatte auch “mehrmals und in verschiedenen Medien die Gleichstellung von Computerspielen mit Kinderpornografie gefordert” und stellte die Aussage in den Raum, dass “Spieler durch die Spiele zu M?rdern ausgebildet” w?rden und “t?dliche Zeitbomben” seien. Die Anzeige wurde von der Staatsanwaltschaft in K?ln entgegen genommen und wurde heute noch an die zust?ndigen Bearbeiter in M?nchen ?bermittelt.

Doch wer wurde beleidigt?

Die erste Frage ist, wer ?berhaupt beleidigt wurde. “Ich”, sagt der genannte PC Action-Leser, und viele andere Spieler stimmen ihm zu. Ganz so einfach ist das juristisch aber nicht: Herr Beckstein hat ja keine einzelnen Personen direkt angesprochen.

Sind Spieler eine Gruppierung?

Zun?chst w?re daran zu denken, dass Herr Beckstein “die Computerspieler” als Gruppe beleidigt hat. Anerkannt ist, dass man beispielsweise die Bundeswehr oder auch Parteien wie die CSU (welcher Herr Beckstein angeh?rt) als Gruppe beleidigen kann. Aber: der Bundesgerichtshof hat schon vor Jahrzenten entschieden, dass Personengruppen als solche nur dann beleidigt werden k?nnen (man spricht von “Beleidigungsf?higkeit”), wenn diese genau angrenzbar sind, eine rechtlich anerkannte Funktion erf?llen und einen einheitlichen Willen bilden k?nnen.
Diese Voraussetzungen w?rden beispielsweise Entwicklerfirmen f?r Computerspiele, Publisher oder Vertreiber erf?llen, wenn sie direkt angesprochen worden w?ren. Bei der nicht genau abgrenzbaren und vor allem nicht organisierten Masse der Computerspieler sind diese Voraussetzungen nicht erf?llt.

“Die Computerspieler” k?nnen also nicht beleidigt werden.

und da hat doch erst ein “Welt der Wunder” (RTL II ) Beitrag vor kurzem belegt das ?ber die Auswirkungen von „Killerspielen“ auf den Spieler diese keine Gewalt f?rderten. Die Auswirkungen dieser Spiele bez?gen sich eher auf eine „Drehbuch“-Funktion f?r von sich aus gewaltbereite Menschen; eine F?rderung der Gewaltbereitschaft oder Aggressivit?t sei aber nicht zu verzeichnen oder nehme im Gegenteil sogar ab.

Welt der Wunder – Killerspiele – Teil 1

Welt der Wunder – Killerspiele – Teil 2

doch nicht nur WdW sagt das sondern auch die US-Soziologen: Spiele nicht Ursache f?r Gewalttaten

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